Skylights by abonox.de

Welcome to abonox.de

Die Unternehmen der heutigen Zeit sind dem schleichenden Prozess der Globalisierung stärker denn je ausgesetzt. De facto ist die Welt kleiner geworden. Durch die technologische Entwicklung gerade in der Informations-, Kommunikations- , und Transporttechnik sowie die Verflechtung der internationalen Finanzmärkte und die Zunahme der Global Player entstand ein Weltmarkt, der quasi nie zum Stillstand kommt. So ist der Unternehmer von heute einem verschärften Wettbewerb ausgesetzt, in dem es nicht mehr darum geht, was wir wissen, sondern darum, was wir besser können. Um dieser Erkenntnis und der veränderten Umwelt gerecht werden zu können, benötigen moderne Unternehmen ein neues Organisationskonzept.

news

Die Kreditkrise zieht weiter ihre Kreise: Der Markt ächzt unter den Folgen, ...

more»

news

Am 1. Januar 2007 ist das Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG) in Kraft getreten ...

more»

 

Virtual Enterprise Networks

Einführung in die Thematik

Der Ausdruck „virtuell“ kennzeichnet Eigenschaften eines Objekts, die zwar nicht real, aber doch der Möglichkeit nach vorhanden sind. Bei einem Unternehmensnetzwerk handelt es sich um den Zusammenschluss von mehreren rechtlich unabhängigen Organisationen, die mit einer gemeinsamen Zielsetzung langfristig kooperieren. Ergo kann zusammenfassend gesagt werden, dass ein virtuelles Unternehmensnetzwerk eine besondere Form der Zusammenarbeit ist, bei der sich die einzelnen Teilnehmer ohne festen rechtlichen Rahmen zusammenfinden, um den Kundenanforderungen durch einen gelungenen Mix ihrer jeweiligen Kernkompetenzen derart gerecht zu werden, und zwar ohne dass dem Kunden bewusst wird, dass er es mit einer Vielzahl von Unternehmen zu tun hat, frei nach der Devise one-face-to-the-customer, sodass ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit generiert werden kann. Dank modernster IuK-Technik ist es ohne Weiteres möglich, nach außen ein einheitliches Bild abzugeben, ohne im Innenverhältnis auf die teilweise notwendige Dynamik verzichten zu müssen. Der Grundgedanke ist denn auch, durch die Suche nach geeigneten Netzwerkpartnern zu einem größeren und qualitativ höherwertigen Angebotsspektrum zu gelangen, ohne die eigenen Kernkompetenzen dabei zu vernachlässigen, neue Märkte zu erschließen und den Ausbau der eigenen Wissensdatenbank voranzutreiben. Gerade in Zeiten, in denen die Unternehmen einem verschärften Preis- und Zeitwettbewerb ausgesetzt sind, die Produktlebenszyklen sich weiter verkürzen und sie sich stark divergenten Kundenwünschen gegenüber sehen, wird es immer schwerer, wettbewerbsfähig zu bleiben. Forschungs- und Entwicklungsleistungen sind daher zur langfristigen Erfolgssicherung eines Unternehmens unbedingt notwendig geworden, aber auch mit einem hohen finanziellen Risiko verbunden. Hinzu kommt die Problematik mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten vieler Unternehmen, die vor Kurzem noch durch die Finanzkrise verschärft wurde.

Diesen heterogenen Anforderungen können große international tätige Unternehmen vielleicht noch gerecht werden, kleine und mittlere Firmen sind aber häufig damit überfordert. So werden sich erfolgreiche Unternehmen zukünftig durch situatives und strategisches Handeln von ihren Mitbewerbern abgrenzen müssen, beispielsweise durch die Teilhabe an zeitlich begrenzten Kooperationen, die in den schnelllebigen Märkten genauso schnell entstehen, wie sie auch wieder verschwinden können, ohne dass im Vorfeld zur Initiierung größere Investitionen notwendig waren.

 

... ... virtuelle Unternehmensnetzwerke ... Funktionsweise ... Vorteile ... Struktur ... Konzepte ... Schnittstellen ... Problematik ... ...